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Der Weg auf die Bühne und die optimale Vorbereitung
Wie stellt man ein Konzept und das richtige Repertoire zusammen?
Besuchen Sie zunächst viele Veranstaltungen und schauen
Sie den Musikern über die Schulter. Keine Scheu oder Zurückhaltung.
Die meisten Musiker geben bereitwillig Auskunft über Technik,
Show und Equipment.
Lampenfieber und Streß vermeiden
Lampenfieber ist normal und macht den Auftritt nur besser. Tipps gibt es hier nicht. Jeder sollte seinen eigenen Weg finden Lampenfieber zu bekämpfen. Wichtig ist jedoch den Streß vor dem Auftritt zu vermeiden also
- Vorbeugen ist besser als ärgern. Fahren Sie rechtzeitig zum Auftrittsort und lassen Sie sich eine genaue Wegbeschreibung geben.
- Kleiden Sie sich dem Anlaß entsprechend und verstecken Sie sich nicht hinter einem "Turm" aus Keyboards. Lassen Sie sich nicht in die letzte freie Ecke am Veranstaltungsort drängen.
- Haben Sie keine Angst vor Pannen. Nehmen Sie immer ein Ersatzinstrument (Gitarre; Akkordeon etc.) mit um evtl. Stromausfälle oder techn. Defekte schnell und ohne lange Pausen überbrücken zu können
- Stehen Sie nicht den ganzen Abend stumm hinter ihren Instrumenten.
Beziehen Sie das Publikum mit in das Geschehen ein. Eine Anmoderation,
die ständig nur aus der Floskel "Das nächste Lied
heisst..." wird selbst den aufmerksamsten Zuhörer schnell langweilen.
Versuchen Sie nicht krampfhaft die Leute in Stimmung zu bringen.
Oftmals wollen sich die Gäste nur unterhalten. Fingerspitzengefühl
ist hier angesagt.
- Achten Sie auf guten Sound. Die gesanglichen Leistungen
können noch so gut sein, wenn die Beschallungsanlage
und das Mikrofon schlecht eingestellt sind. Dazu gehört
auch ein transparenter Monitorsound.
Der Auftritt als Gesamtkunstwerk
Keyboarder die bei unterschiedlichen Anlässen
spielen, sehen schnell alt aus, wenn sie nicht die Wünsche
des Publikums erfüllen können. Der Schlüssel
zum Erfolg ist ein vielseitiges Repertoire. Pro Stunde sollte
man rund 10 -12 Songs oder Medleys von drei bis viel Minuten
Länge rechnen. Bei einem sechsstündigen Auftritt
summiert sich das auf rund 70 Musikstücke.
Achten Sie auf ihr Publikum
Der persönliche Geschmack des Musikers entspricht manchmal
nicht unbedingt den Vorlieben des Publikums. Ein Familienfest
ist kein Konzert, ein 70igster Geburtstag keine Rockveranstaltung.
Das Musikprogramm bestimmen Auftraggeber und Gäste,
nicht der Musiker. Ein Angebot abzulehnen, ist weniger peinlich,
als beim Auftritt den Offenbarungseid leisten zu müssen

Spielen mit Midi-Files
Gehen Sie ehrlich damit um. Ständig die neuesten Chart-Hits
mit der sehr aufwendigen Instrumentierung zu beherrschen, ist
als Alleinunterhalter oder Duo oft gar nicht möglich. Allerdings
sollten Sie auch in der Lage sein, kleiner Einlagen der Gäste
als Solist spontan in der richtigen Tonart begleiten zu können.
Versuchen Sie nicht krampfhaft die aktuellen Hitparadencharts
zu spielen. Oftmals sind diese Titel nur wenige Wochen angesagt
und beim Publikum nicht gefragt.
Tipps für den Gerätekauf
- Kaufen Sie nur neue Geräte, wenn Sie ihre vorhandenen Geräte optimal beherrschen
- Sparen Sie nicht bei Zubehör wie Mikrofon, Notenpult,
hochwertige Kabel
- Versuchen Sie zunächst Geräte beim Händler
ihres Vertrauens auszuleihen und zu testen. Falls das
Instrument optimal ausgestattet ist, Sie aber mit der
Bedienung nicht zurecht kommen, überlegen Sie ob
Sie nicht auf eine andere Marke umsteigen. Sie kaufen
sonst eine Quelle beständigen Ärgers
- Informieren Sie sich umfassend in Testberichten, Prospekten
und im Fachhandel. Kaufen Sie im Internet nur wenn Sie
wirklich erfahren sind und ohne fremde Hilfe mit dem Gerät
zurecht kommen.
- Kaufen Sie keine Gebrauchtgeräte die älter
als zwei Jahre sind. Oftmals ist die Technik solcher Geräte
bereits veraltet. Achten Sie auf eine vorhandene oder
nachrüstbare Festplatte. Zahlen Sie beim Versand
von Gebrauchtgeräten nicht per Vorkasse und informieren
Sie sich vor dem Kauf bei Internetauktionsportalen über
den derzeitigen Verkaufspreis
Erfolgsrezepte
Internet als Zusatznutzen
Bei der eigenen Homepage scheiden sich die Geister. Für
viele ist die eigene Internetpräsenz unersetzbar. Wer
durch eine Anzeige oder den Tipp eines Bekannten auf einen
Tanzmusiker aufmerksam wurde, kann bei näherem Interesse
umgehend auf dessen Homepage verwiesen werden. Gagen sollten
auf einer Homepage nie stehen.
Tipps zum Festlegen der Gage
Allgemeingültige Tarife gibt es nicht und auch einen
Maßstab für musikalische Leistung.
- Beobachten Sie den Markt in der Region und sprechen
Sie mit befreundeten Musikerkollegen offen über Gagen,
um eine Vorstellung vom geltenden Preisniveau zu bekommen.
- Legen Sie eine persönliche Untergrenze fest, die Sie aufgrund Ihrer Leistunge un Ihres Equipments keinesfalls unterchreiten wollen.
- Lassen Sie sich auf keine großen Preisverhandlungen
ein. Wenn Ihr Preis steht und Sie zu Ihrem Preis stehen,
wirken Sie mitunter überzeugender als jemand, der
bei jeder Veranstaltung einen anderen Preis berechnet
Sicher auf der Bühne
Die Berufshaftpflicht
...springt bei Schäden ein, die ein Musiker bei anderen
Personen oder an deren Eigentum verurscht. Die Haftpflichtversicherung
prüft nicht nur, inwieweit und in welcher Höhe
überhaupt Ansrprüche bestehen, sondern reguliert diese
auch noch.
Die Rechtschutzversicherung ...macht Ansprüche gegen Fremde geltend und klärt Streitigkeiten aus schuldrechtlichen Verträgen und privatenrechtlichen Auseinandersetzungen. Wird der Musiker von einem Fahrzeug angefahren, hilft der Rechtsschutz, dei Artz- oder Krankenhauskosten vom Gegen einzufordern.
Die Musikinstrumentenversicherung
... bietet optimalen Schutz des Equipments bei Verlust, Beschädigung,
Vertauschen, Diebstahl, Raub, Feuer- und Wasserschäden, Liegenlassen,
räuberischer Erpressung, Unterschlagung, Veruntreuung?? und
sonstigem Abhandenkommen. |