| Hochzeitsjubiläen
Hochzeit - Hohe Zeit - Hochzeit und Liebe
Der
Begriff Hochzeit stammt aus dem mittelhochdeutschen und bezeichnete
ursprünglich die hohen kirchlichen Festtage Ostern, Pfingsten
und Weihnachten. Zu diesen Festen ging man also zur "hochzit".
Erst im 17. Jahrhundert wurde der Begriff für die "Höchste-Zeit",
die Trauung verwendet. Der Begriff der "Ehe" stammt
aus dem Althochdeutschen und bedeutete "Gesetz"/ "Lange
Zeit" / "Ewigkeit".
1 Jahr - " Baumwollene Hochzeit"
Man schenkt Praktisches, etwa ein baumwollenes Tuch.
5 Jahre - "Hölzerne Hochzeit"
Die Ehe scheint Bestand zu haben. Man schenkt Holzgeschnitztes.
6 1/2 Jahre - "Zinnerne Hochzeit"
Die Ehe sollte von Zeit zu Zeit wieder aufpoliert werden. Geschenke,
die dies ebenso brauchen, gibt es ja zahlreich, über Zinn
hinaus.
7 Jahre - "Kupferne Hochzeit"
Die Ehe scheint so beständig zu sein, daß sie Patina
(Altersschmuck) anzusetzen verspricht. Man schenkt Kupfergeldstücke
als Unterpfand des Glücks.
8 Jahre - "Blecherne Hochzeit"
Die Ehe hat ihren alltäglichen und nutzbringenden Weg gefunden.
Beliebtes Geschenk sind Kuchenformen auch Kuchenblech genannt.
10 Jahre - "Rosenhochzeit"
Die Ehe, jetzt ruhig und rund, kann sich über die Rosen wieder
Martern des 1. Hochzeitstages erinnern. Es ist schon ein Fest
mit Gästen, die den Eheleuten wichtig sind. Und was kann
man guten Freunden nicht alles schenken.
12 1/2 Jahre - "Petersilienhochzeit"
Die Ehe soll grün und würzig bleiben. Das, was zu diesem
Tag an Schmackhaftem verzehrt wird, bringen die Gäste mit.
15 Jahre - "Gläserne oder Kristallene Hochzeit"
Die Ehe soll in den Beziehungen zwischen Mann und Frau durchsichtig
und klar sein. Als Geschenk bieten sich Gläser und Kristall
an, denn einiges davon mag in der Ehe bereits in Scherben gegangen
sein.
20 Jahre - "Porzellanhochzeit"
Fest, glänzend und zugleich empfindlich ist die Ehe geworden.
Neues Geschirr kann eingeweiht werden.
25 Jahre - "Silberne Hochzeit"
Die Ehe, die nun ein viertel Jahrhundert dauert, hat ihren bleibenden
Wert unter Beweis gestellt, Das Fest vereint die Verwandten, das
Jubelpaar trägt Silberkranz und Silbersträußchen.
Zur Silberhochzeit ist ein "Dankgottesdienst" möglich.
So kann z.B. nach dem Evangelium und der Predigt das Paar eingeladen
werden, einander die Hände zu reichen. Dabei umwindet der
Priester die ineinandergelegten Hände mit der Stola und spricht
dazu ein Gebet und einen Segen.
30 Jahre - "Perlenhochzeit"
Die Ehejahre reihen sich aneineander wie die Perlen einer Kette.
Es ist Gelegenheit, der Ehefrau einen neue Perlenkette zu schenken.
35 Jahre - "Leinwandhochzeit"
Wie gute Leinwand hat sich die Ehe als unzerreißbar erwiesen.
Manches ist allerdings aufgebraucht; der Wäscheschrank muß
neu aufgefüllt werden.
37 1/2 Jahre - "Aluminiumhochzeit"
Die Ehe und das Glück waren dauerhaft. Als Geschenk ist alles
das geieingnet, was mit Erinnerungen zu tun hat. Ein ruhiges Fest
der Erinnerungen kann gefeiert werden.
40 Jahre - "Rubinenhochzeit"
Das Fest der Liebe hält und trägt immer noch. Der Ehering
bekommt mit dem Rubin den Edelstein der Liebe und des Feuers.
50 Jahre - "Goldene Hochzeit"
Nichts kann die Ehe mehr angreifen, sie ist unzerstörbar
geworden. Ein Gottesdienst zur Danksagung ist zu empfehlen.
60 Jahre - "Diamantene Hochzeit" | 65
Jahre - "Eiserne Hochzeit"
70 Jahre - "Gnadenhochzeit" | 75
Jahre - "Kronjuwelenhochzeit" |