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Der Hochzeitsstrauß - Die wunderbar bunte Welt
der Blumen
Hochzeitssträußen präsentieren sich in außergewöhnlicher Vielfalt
von klassisch bis extravagant - Maßgeschneiderte Lösung für jede
Braut.
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Es sind die wichtigsten Blumen des Lebens:
Am Tag ihrer Hochzeit trägt die Braut nicht nur ein schönes Kleid
und eine besonders hübsche Frisur - das Tüpfelchen auf dem "i"
ist meist der Strauß in ihrer Hand. Hingucker, Farbtupfer und
oft ein Kunstwerk für sich, macht er das Outfit erst komplett.
Ob klassische Rosen rund gebunden, ein lang gezogener Schleppenstrauß
oder extravagante Orchideen: Der Fantasie sind fast keine Grenzen
gesetzt.
Nach wie vor ist der Hochzeitstrauß ein Muss. Eine Braut ohne
Blumen ist für mich keine Braut. Welche Blüten in welcher Form
aber zu welcher Frau passen, das muss wirklich maßgeschneidert
sein.
Generell gebe es vier Brautraut-Typen, erklärt Klaus Wagener,
früherer Floristik-Weltmeister. Die "klassische" Braut sei
vergleichsweise feminin, die "romantische" verspielt-mädchenhaft,
die "extravagante" sehr ladylike-selbstbewusst und die "sportliche"
frech und unkompliziert. Für den Floristen gilt es dann, den
Strauß passend zum jeweiligen Typ zu gestalten.
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Blond braucht
Pastelltöne Außerdem spielen der Schnitt und die Farbe des Kleides,
aber auch die Haar-und Augenfarbe der Braut eine Rolle, sagt Wally
Klett vom Fachverband Deutscher Floristen (FDF) und Autorin des
Buchs "Wedding of Colours and Dreams". "Bei blonden Haaren und blauen
Augen eignen sich pastellige Töne hervorragend, dunkle oder rothaarige
Frauen greifen gerne auch mal zu kräftigeren Farben."
Trotz der
Vielfältigkeit der Stile zeichnen sich auch in der Hochzeitsfloristik
gewisse Trends ab: Neben dem klassischen runden Strauß, oft bestehend
aus edlen Rosen und in Weiß-Grün gehalten, der vor allem
zur feminin-klassischen Braut passt, setzen sich zunehmend andere
Formen durch. "Romantische Bräute in weiten, wallenden Kleidern
greifen gerne zu Kaskaden oder Schleppensträußen, die weich nach
vorne fallen und von der Taille bis nach ganz unten gehen dürfen",
sagt Klett. Solche Sträuße werden oft mit Accessoires verziert: Perlen,
Strasssteine oder Herzchen geben dem Ge- Der Hochzeitsstrauß sollte
zum Typ der Braut passen.
Auch der langstielige Armstrauß aus den dreißiger Jahren
erlebe gerade ein Revi-val, sagt Wagener. "Gerade die sportliche
Braut, die sich eher schlicht kleidet oder vielleicht auch mal
zum Hosenanzug greift, wählt oft einen Stabstrauß", ergänzt Wally
Klett. "Der ist dann eben auch sehr sportlich und schlicht gestaltet-nicht
mit Bändern oder Perlen." Super-Effekte mit Crash-Technik kann
sich neue Techniken der Floristen zu Nutze machen. "Toll wirkt
zum Beispiel die Crash-Technik", sagt Wally Klett. "Da werden
Goldschmuckdrähte in verschiedener Stärke in eine spezielle Form
gebracht, sei es nun ein Dreieck oder ein Band nach unten. Blüten
wie Orchideen werden dann präpariert und in diesen Draht eingearbeitet.
Das sieht unglaublich edel und schick aus." Egal ob klassisch,
romantisch, sportlich oder extravagant-welche Blüten wie verarbeitet
werden, das bleibt letztlich dem Geschmack der Braut überlassen.
Angesagt ist derzeit, dem ganzen Fest ein Motto zu geben. Hochzeiten ganz in Schwarzweiß,
solche im Landhausstil oder ganz edel gestylte, die überall von
pinkfarbenen Orchideen geziert werden liegen auf der Beliebheitsscala ganz vorne. |